Radsportwochende 2019

CITO Sportwochende 2019 nach Dorlar/Sauerland:

Dieses Jahr führte uns das Sportwochenende (29./30. Juni) nach Dorlar im Sauerland. 20 CITOrianer – darunter zwei CITOrianerinnen- hatten sich zum Start um 8 Uhr am Geistinger Platz versammelt. Nachdem das Gepäck im Begleitfahrzeug von Heinz Löllgen verstaut war, ging es zügig entlang der Bröltalstrasse an Nümbrecht und Winterborn vorbei bis zum ersten Stopp am Aussichtpunkt Wiehltalsperre.

Foto: privat

Nach einer kleinen Pause führte der Weg dann weiter Richtung Blockhaus-Eckenhagen, vorbei an Drolshagen  bis zum nächsten Stopp an der Listertalsperre. Einige Radler nahmen hier die Gelegenheit wahr, eine kleine Erfrischung im See zu nehmen. Danach ging die die Tour weiter auf einer schönen Radstrecke am  Biggesee entlang und anschließend weiter dem Fluss Bigge folgend bis zur Mündung in die Lenne in Finnentrop.

Nach einem relativ steilen Anstieg erreichte man in Fretter den letzten Stopp des ersten Tages. In der Mittagshitze und nach einer relativ langen Pause waren alle froh, dass der weitere Weg flach über eine alte Bahntrasse führte. Von Eslohe war es nur noch eine kleine Distanz von 8 km bis zur Unterkunft, dem Landgasthof Oestreich in Dorlar, wo alle gegen 16:30 Uhr nach insgesamt 130 km und 1500 Hm ankamen. Bis zum Abendessen blieb so noch genügend Zeit um Kaffee und Kuchen oder ein kühles Bier zu genießen.

Foto: Gunawan Turina

Dorlar ist ein kleines ruhiges Dorf umgeben von grünen Hügeln – und so musste dann auch am nächten Tag direkt nach dem ausgiebigen Frühstück der erste Anstieg nach Menkhausen bewältigt werden. Oben angekommen, wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf das Sauerland belohnt. Es folgte ein sehr schöner und langer Abstieg nach Gleisdorf, bei dem man die Landschaft voll genießen konnte, unter anderem, weil hier kaum ein Auto fuhr. In Lennestadt begann eine ruhige Radwanderstrecke entlang der Lenne. Der erste Verpflegungsstopp in Bonzelerhammer wurde mit etwas Verzögerung erreicht, weil ein Reifenwechsel notwendig war und auch zwei vermisste Teilnehmer wieder eingesammelt werden  mussten. Obwohl es noch nicht Mittag war,  spürte man die ansteigende Hitze, und so war die Verpflegungsstation von Heinz mehr als willkommen.

Nach weiteren Anstiegen erreichten wir wieder den Biggesee. Der Radweg am Ufer entlang war glücklicherweise umsäumt von Bäumen, die ein wenig vor der Hitze schützten. Hinter Olpe wurde aber die Fahrt langsam ermüdend. Eine Erfrischung war dringend nötig, und so wurde auf den guten Rat von Dieter hin die nächste Tankstelle angesteuert. Es war eine weise Entscheidung, obwohl Heinz 5 km weiter mit seiner Verpflegung für uns bereitstand. Hinter Morsbach erwartete uns wieder ein steiler Anstieg nach Holpe, der bei einer Temperatur von fast 40 Grad allen zu schaffen machte. Größere Probleme eines Teilnehmers aufgrund der Hitze machten einen ungeplanten Stopp notwendig. 

Der letzte Anstieg nach Kohlberg war für fünf Radler so anstrengend, dass sie es vorzogen, nach 110 km den Heimweg von Rosbach nach Hennef mit der S-Bahn anzutreten.

Große Anerkennung verdienen somit die Unverwüstlichen, die vom letzten Stopp in Rosbachtal noch die letzte Etappe von 40 km an der Sieg entlang bewältigten.

Beim Ausklang bei einem wohlverdienten Bier am Zielpunkt in Geistingen waren alle einig, dass es mal wieder eine gelungene Veranstaltung war, die trotz der Hitze einen guten Abschluss gefunden hat. Eine bemerkenswerte Leistung aller Radler – und natürlich der beiden Radlerinnen – bei der Teamgeist und Zuverlässigkeit der Teilnehmer im Vordergrund stand.

Ein großer Dank geht an den Sportwart und seine Mannschaft für die gute Organisation und die schöne Streckenführung, sowie ganz besonders an den Begleiter Heinz mit seiner Verpflegung.